Vivienne Westwood


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Vivienne Westwood: Kontroverse Dokumentation von Lorna Tucker über die wechselhafte Karriere der Modedesignerin, Punk-Ikone und Umweltaktivistin Vivienne Westwood,

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Filmhandlung und Hintergrund

Vivienne Westwood: Kontroverse Dokumentation von Lorna Tucker über die wechselhafte Karriere der Modedesignerin, Punk-Ikone und Umweltaktivistin Vivienne Westwood,

Mitte der 70er-Jahre hat die Modedesignerin Vivienne Westwood gemeinsam mit ihrem Ex-Partner und Sex-Pistols-Manager Malcolm McLaren einen neuen Look geschaffen, der um die Welt gehen sollte: Punk. Eine pure Provokation. Mode, die eine politische Aussage wagte. Nicht nur dem Staat war Punk ein Dorn im Auge. Auch die Modeindustrie reagierte auf die exzentrischen Kreationen von Vivienne Westwoods eher verschnupft.

Mit (zum Zeitpunkt der Dreharbeiten) über 70 Jahren ist Westwood inzwischen eine Ikone. Leicht war der Weg nicht — die Dokumentation von Lorna Tucker zeichnet das Porträt einer außergewöhnlich starken Frau, die finanzielle und private Krisen überstanden und sich immer wieder neu erfunden und nach oben gekämpft hat. Heute tritt Westwood vermehrt als Umweltaktivistin in Erscheinung, die ihr Talent zu provozieren erneut nutzt, um auf die Schattenseiten der Modeindustrie und des globalen Kapitalismus hinzuweisen.

„Vivienne Westwood“ — Hintergründe

Die Regisseurin Lorna Tucker, die vor ihrem Filmdebüt mit „Vivienne Westwood“ selbst als Model tätig war, hat Vivienne Westwood bereits vor den Dreharbeiten zu der Dokumentation kennengelernt. Die beiden verband eine lange Freundschaft. Westwood erlaubte Tucker deshalb tiefe Einblicke in geschäftliche Abläufe und ihr Privatleben. Für einen Zeitraum von drei Jahren hat Tucker die Modeikone begleitet — ihr Film ist ein umfassendes Porträt einer der schillerndsten Figuren der Modewelt.

Zur Weltpremiere von „Vivienne Westwood“ auf dem Sundance Film Festival im Jahr 2018 sorgte Vivienne Westwood erneut für einen Skandal, indem sie sich in letzter Minute von dem Film distanzierte. Grund dafür ist laut offizieller Aussage, dass ihr Engagement gegen Fracking und Umweltzerstörung nicht ausführlich thematisiert werde. In einem Interview mit Dazed forderte Westwoods Sohn Ben Westwood schließlich sogar, dass Tucker den Gewinn der Dokumentation an Westwood spendet.

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