Drei Gesichter


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Drei Gesichter: Jafar Panahi erzählt einen preisgekrönten Roadtrip in den Norden Irans, um der Geschichte von drei Frauen in einer patriarchalen Gesellschaft nachzugehen.

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Filmhandlung und Hintergrund

Drei Gesichter: Jafar Panahi erzählt einen preisgekrönten Roadtrip in den Norden Irans, um der Geschichte von drei Frauen in einer patriarchalen Gesellschaft nachzugehen.

Eines Tages erhält der iranische Regisseur Jafar Panahi (Panahi spielt sich selbst) ein mysteriöses Handy-Video von der jungen Marziyeh (Marziyeh Rezaie). Die will unbedingt Schauspielerin werden, Panahi soll ihr helfen, die traditionellen Eltern davon zu überzeugen, dass sie eine Schauspielschule besuchen darf. Das Video endet mit einer drastischen Geste der Verzweiflung. Panahi ist schockiert. War es echt, was er gerade gesehen hat?

Gemeinsam mit der Schauspielerin Behnaz Jafari (Jafari spielt sich ebenfalls selbst) unternimmt Panahi einen Roadtrip in das Bergdorf im Norden Irans. Schnell merken die beiden, hier ist nichts so wie es scheint. Warum inszenieren die Dorfbewohner ein regelrechtes Hup-Konzert, um den Verkehr auf der einspurigen Straße zu organisieren, statt einfach kleine Parkbuchten auszubauen? Und was hat es mit der geheimnisvollen dritten Schauspielerin auf sich, die von der Dorfgemeinschaft ausgeschlossen wurde?

„Drei Gesichter“ — Hintergründe

Der preisgekrönte iranische Regisseur Jafar Panahi inszeniert einen cleveren Meta-Kommentar über die patriarchale Gesellschaft des Iran, und das obwohl er offiziell mit einem Berufsverbot belegt ist. Waren Vorgänger wie das mit dem Goldenen Bären ausgezeichnete „Taxi Teheran“ noch deutlich von dieser Einschränkung betroffen, nimmt sich „Drei Gesichter“ größere Freiheiten und nennt etwa die Namen der Darsteller im Abspann — keine Selbstverständlichkeit in einem Land, in dem daraus politische Repressionen erwachsen können.

Trotzdem konnte Panahi an der Aufführung seines feministisch grundierten Dramas bei den Filmfestspielen von Cannes 2018 nicht teilnehmen. Sein Platz bei der Weltpremiere blieb leer. Leer ausgegangen ist Panahi allerdings nicht. „Drei Gesichter“ erhielt in Cannes den Preis für das beste Drehbuch. Im Film sind neben Panahi selbst außerdem die großartige Darstellerin Behnaz Jafari („Eine respektable Familie“) und die Newcomerin Marziyeh Rezaie zu sehen.

Darsteller und Crew

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